Reise zum Südpol und nach Ozeanien

Reise zum Südpol und nach Ozeanien

1837 - 1840

Jules Dumont d´Urville

Während seiner zweiten großen Expedition erlebt der Entdecker Jules-Sébastien-César Dumont d’Urville Extreme in vielen Bereichen: Von 1837 bis 1840 bereist er die Südpolarregion im Auftrag König Louis-Philippes und durchfährt die Südsee. Die Expedition in die Südpolarregion ist entbehrungsreich und problematisch: Die beiden Schiffe d’Urvilles, die Astrolabe und die Zèlée, bleiben im Packeis stecken. Nichtsdestotrotz entdeckt d’Urville die Joinville-Inseln, Louis-Philippe-Land und Astrolabe Island. Zurück in Chile desertiert ein großer Teil der Mannschaft. 1838 macht sich d’Urville auf in die Südsee, gelangt zu den Salomonen und zur Nordküste Neuguineas, wo er eine Bucht nach seinem Schiff als Astrolabe Bay benennt. Von Tasmanien aus möchte er im anschließenden Winter auf einer weiteren Expedition in die Südpolarregion den magnetischen Südpol entdecken. Auf dem Rückweg reist er über Neuguinea und St. Helena zum dritten Mal um die Welt.


Autorenporträt

Jules-Sébastien-César Dumont d’Urville

Jules-Sébastien-César Dumont d’Urville (1790–1842) war ein französischer Seefahrer, Polarforscher und Botaniker. Der sieben Sprachen fließend sprechende Entdecker nimmt von 1822–1824 an einer botanischen Expedition in die Südsee teil. 1826–1829 bricht eine weitere Expeditionsgruppe – nun unter seiner Führung - in den Südpazifik auf, um nach dem verschollenen Entdecker Jean-Francois de Lapèrouse zu suchen. D’Urville gelangt bis zu den Fidschi-Inseln, nach Neuguinea sowie Tasmanien und kartiert Teile Neuseelands. Nach der Rückkehr fällt er in Ungnade und kann erst Jahre später, 1837, wieder in See stechen und entdeckt in der Südpolarregion u.a. die Joinville-Inseln. 1738 erreicht er die Salomonen und Neuguinea. Während eines zweiten Versuchs, die Antarktis weiter zu erschließen, entdeckt er Adelie-Land.