Über die Freiheit des menschlichen Willens und Über die Grundlagen der Moral

Über die Freiheit des menschlichen Willens und Über die Grundlagen der Moral

Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer spürt in seinen Preisschriften Über die Freiheit und Über die Grundlagen der Moral zwei philosophischen Grundfragen nach, die bis in unsere Zeit - man denke nur an die durch die Ergebnisse der Neurowissenschaften wieder virulent gewordene Debatte über die Willensfreiheit oder die allgemeinen Bemühungen und Streitereien um eine universalistische Ethik - den gesamtgesellschaftlichen Diskurs prägen. Seine Antworten und Ansätze kommen ganz ohne Empirie aus, fußen nur auf akribischer und unterhaltsam-verstiegener Begriffsarbeit und führen dennoch zu Ergebnissen, die sich nur schwer von denjenigen in unseren Tagen akzeptierten unterscheiden lassen.


Autorenporträt

Arthur Schopenhauer
Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer wird 1788 in Danzig geboren. Eine Kaufmannslehre bricht er ab, um zunächst Naturwissenschaften, dann Philosophie zu studieren. Er promoviert 1813; fünf Jahre später, im Alter von nur 30 Jahren, veröffentlicht er sein Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung. 1820 beginnt er seine Dozententätigkeit in Berlin, muss diese jedoch bald wieder aufgeben. Es folgen Reisen nach Italien, eine über ein Jahr andauernde Krankheit und Aufenthalte in Berlin, bis er sich schließlich 1833 als Privatgelehrter in Frankfurt niederlässt. Von hier aus veröffentlicht er die beiden Preisschriften Über die Freiheit des menschlichen Willens und Über das Fundament der Moral unter dem gemeinsamen Titel Die beiden Grundprobleme der Ethik. Erst in seinen letzten Lebensjahren finden seine Werke wachsende Anerkennung. 1860 stirbt Schopenhauer an den Folgen einer Lungenentzündung.