Aphorismen zur Lebensweisheit

Aphorismen zur Lebensweisheit

Herausgegeben von Georg Schwikart

Arthur Schopenhauer

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Lebenshilfe-Literatur hat heute Hochkonjunktur. Bevor diese Gattung zum seichten „Fühl-dich-wohl“-Geschwätz verkam, wandte man sich an die Philosophen. Schopenhauers Werk gliedert sich in drei große Kapitel: „was Einer ist, was Einer hat, was Einer vorstellt [gilt]“. Der pessimistische, mitunter sarkastische Zug seines Denkens mutet dem Leser einiges zu, auch sein sprachlicher Stil fordert ganze Aufmerksamkeit. Doch wer sich auf die Lektüre einlässt, wird mit literarischem Genuss belohnt. Dieses Buch kann einen nicht kaltlassen: entweder wehrt man sich gegen Schopenhauers Weltsicht und schärft dadurch die eigene Anschauung. Oder man findet in ihm Erkenntnisse, die tatsächlich helfen, das Dasein auf Erden leichter zu meistern. – Ein Muss für alle Philosophie-Interessierten.


Autorenporträt

Arthur Schopenhauer
Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer wird 1788 in Danzig geboren. Eine Kaufmannslehre bricht er ab, um zunächst Naturwissenschaften, dann Philosophie zu studieren. Er promoviert 1813; fünf Jahre später, im Alter von nur 30 Jahren, veröffentlicht er sein Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung. 1820 beginnt er seine Dozententätigkeit in Berlin, muss diese jedoch bald wieder aufgeben. Es folgen Reisen nach Italien, eine über ein Jahr andauernde Krankheit und Aufenthalte in Berlin, bis er sich schließlich 1833 als Privatgelehrter in Frankfurt niederlässt. Von hier aus veröffentlicht er die beiden Preisschriften Über die Freiheit des menschlichen Willens und Über das Fundament der Moral unter dem gemeinsamen Titel Die beiden Grundprobleme der Ethik. Erst in seinen letzten Lebensjahren finden seine Werke wachsende Anerkennung. 1860 stirbt Schopenhauer an den Folgen einer Lungenentzündung.

Dr. Georg Schwikart

Dr. Georg Schwikart, geb. 1964, Religionswissenschaftler und Theologe, lebt als Publizist und Schriftsteller in Sankt Augustin bei Bonn.