Weihnachtserzählungen

Weihnachtserzählungen

Charles Dickens

Diese Auswahl versammelt Ein Weihnachtslied in Prosa, Die Glocken und Das Heimchen am Herd.

Charles Dickens ist dafür bekannt, dem Leser auf humovoll-nachdenkliche, hin und wieder spitzfindige Art die Augen für die Misstände der Gesellschaft zu öffnen. Sein Werk bietet Leselust mit Nachhall. So auch seine bekannten Weihnachtsgedichte, allen voran das „Weihnachtslied“ um den geizigen Eigenbrötler Ebenezer Scrooge, der erst durch die drei Geister der Weihnacht zu einer sozialen Lebensführung mit dem Blick für die anderen bekehrt werden kann. Auch in seinen anderen, bisweilen weniger bekannten Weihnachtsgeschichten, wie „Die Glocken“ oder „Das Heimchen am Herd“, gelingt es Dickens wie kaum einem anderen mit seinem zeitweilig ins Groteske reichenden Stil, die Unrechtsmäßigkeiten seiner Zeit anzuprangern, unter denen er selbst in jungen Jahren zu leiden hatte.


Autorenporträt

Charles John Huffam Dickens

Charles John Huffam Dickens wurde 1812 bei Portsmouth als zweites von acht Kindern eines mittellosen Marineschreibers geboren. 1822 siedelte Dickens Familie nach London um. Obwohl er aufgrund widriger Umstände lange Zeit nicht zur Schule gehen konnte, gelang es ihm Parlamentsstenograph zu werden. Im Laufe der Zeit wurde Dickens Herausgeber diverser zeitschriften - u.a. der Daily News-, Journalist, Schriftsteller und setzte sich für ein internationales Urheberrecht ein. Mit seinen lebensnahen Romanen wollte Dickens nicht nur Bekanntheit erlangen, sondern auch das soziale umfeld seiner zeit kritisieren. Auf der letzten seiner zahlreichen Lesereisen erlitt er einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte. Er starb 1870 an einem zweiten Schlaganfall auf seinem Landsitz in der Nähe von Rochester.