Kunstformen der Natur

Kunstformen der Natur

Ernst Haeckel

»Die Natur als der größte Künstler«, sagt dradio.de:Der Zoologe und Philosoph Ernst Heinrich Haeckel (1834-1919) war einer der wichtigsten und vehementesten Wegbereiter des Darwinismus. In Verbindung mit der Evolutionstheorie vertrat Haeckel die Vorstellung des Kosmos als "allumfassendes Naturganzes". In dem Tafelwerk "Kunstformen der Natur" (1899 - 1904) verleiht Haeckel seinem Monismus eine künstlerische Ausdrucksform und verbindet auf geniale Weise die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit seiner außerordentlichen künstlerischen Begabung.


Pressestimmen

"Wer sich von der Schönheit der Kunstformen-Tafeln in seinen Bann ziehen und über Symmetrie, Kunst und Natur philosophieren möchte, dem liegt in der Ausgabe des Marixverlags hierzu eine prächtige und preiswerte Basis vor."

Zoón

"Wer sich für die Arbeiten Haeckels interessiert, kann sich mit dem vorliegenden Buch einen guten Überblick verschaffen. (…) Es ist ein zeitloser Beitrag zum Jahr der Biodiversität. Jede Tafel zeigt eindrücklich die Vielfalt des Lebens, akribisch dokumentiert von einem Pionier der modernen Biologie. Jedem Liebhaber historischer Darstellungen von Pflanzen und Tieren ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen."

DATZ. Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift

»Eine ganze Epoche rankte sich aus dieser Publikation heraus, die Formen und Ornamente der Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe zeugen davon.«

Julia Voss, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Autorenporträt

Ernst Heinrich Haeckel

Ernst Heinrich Haeckel (1834-1919) absolvierte von 1852-1858 ein Medizinstudium in Berlin und Würzburg und habilitierte sich im Jahr 1861 mit einer Arbeit über Radiolaren. Als Professor für vergleichende Anatomie leistete er Pionierarbeit auf dem Gebiet der Biologie, prägte methodisch relevante Begriffe wie Stamm oder Ökologie und förderte wegweisende Erkenntnisse für die Evolutionstheorie, die Eugenik und die Rassenhygiene zu Tage. Neben der Biologie war die Kunst sein zweites Steckenpferd, in der er eine Verwandtschaft mit der Biologie sah. Seine Darstellungen und Bildtafeln bestechen nicht nur durch ihre Plastizität und Naturtreue, sie übten auch nachhaltigen Einfluss auf die Kunst des beginnenden 20. Jahrhunderts aus.