Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Mit den Original-Illustrationen von John Tenniel

Lewis Carroll / Nadine Erler (Übers.)

»Zu spät, ich komme zu spät!« ruft ein sehr gehetztes Kaninchen, als es an der kleinen Alice vorbeihoppelt. Dem muss nachgegangen werden! Alice folgt dem Kaninchen in dessen Bau und – oh Schreck! – fällt einen tiefen, tiefen Schacht hinunter. An dessen Ende tut sich eine rätselhafte, verborgene Welt auf: das Wunderland. Immer auf der Suche nach dem weißen Kaninchen, begegnet Alice hier den merkwürdigsten Geschöpfen: Das gibt es sprechende Enten, Mäuse und Dodos, Eidechsen, die Schornsteinfeger sind, eine rauchende Raupe, den verrückten Hutmacher, der eine Teeparty mit dem Märzhasen feiert – und die böse Herzkönigin. Alice zeigt sich eine völlig neue Welt, deren Bewohner sie nicht selten mit Rätseln und einer Menge Unsinn an ihre Grenzen bringen.


Autorenporträt

Lewis Carroll

Charles Lutwidge Dodgson alias Lewis Carroll (1832-1898) zählt zu den bekanntesten Schriftstellern des viktorianischen Zeitalters. Mit »Alice´s Adventures in Wonderland« und »Througt the Looking-Glass, and What Alice Found There« schuf er Weltliteratur. Der Sohn eine Pfarrers studierte Mathematik, Theologie und Klassische Literatur in Oxford (Christ Church) und war dort nach dem Studium als Tutor für Mathematik angestellt. Die Idee zu den Alice-Geschichten kam ihm während eines Ausflugs an der Themse mit der kleinen Alice Pleasance Liddell und ihren Geschwistern. Neben den Alice-Geschichten zählen Gedichte, mathematische Schriften und Rätselbücher sowie der Roman »Sylvie and Bruno« zu Carrolls Werk. Er starb im Januar 1898 an den Folgen einer Lungenentzündung.

Nadine Erler

Nadine Erler, geboren 1978, Studium der Skandinavistik an der Georg-August-Universität Göttingen, an der schwedischsprachigen Åbo Akademi und der Turun yliopisto in Turku / Finnland, Gutachterin für skandinavische Belletristik, Übersetzerin für Finnisch, Englisch, Schwedisch, Dänisch und Norwegisch.