Vom Glück, Fahrrad zu fahren

Vom Glück, Fahrrad zu fahren

Ein literarischer Rückenwind

Stefan Geyer (Hrsg.)

200 Jahre Fahrrad, 200 Jahre Glück auf zwei Rädern: eine herrlich kurzweilige, liebenswerte Hommage an den Drahtesel. Eine Erfolgs- und eine Liebesgeschichte!

Als Karl Freiherr von Drais am 12. Juni 1817 die erste Fahrt mit seiner Laufmaschine, der Draisine, von Mannheim nach Schwetzingen unternahm, war das Fahrrad geboren. »Ihm gebührt der Dank der Menschheit«, jubelte Lord Beresford. Auf seinen endgültigen Durchbruch muss es allerdings noch ein paar Jahre warten. Erst das »Niederrad« mit Kurbelantrieb und luftgefüllten Reifen macht es Ende des 19. Jahrhunderts zum Massenverkehrsmittel. Mitte des 20. Jahrhunderts hat es sich der Konkurrenz des Autos zu erwehren. Zeitweilig verkommt das Fahrrad zum »Arme-Leute-Verkehrsmittel«. Das ist längst vorbei! Heute gibt es für viele kein einfacheres, schnelleres, kostengünstigeres, gesünderes und umweltfreundlicheres Transportmittel; in der zukunftsorientierten Verkehrspolitik spielt es eine wichtige Rolle. Spaß, Freiheit, Schnelligkeit, Schönheit und Individualität sind Begriffe, die eng mit dem Fahrrad verbunden sind. Das Fahrrad hat Kultstatus erreicht. Alle Macht den Rädern: Über all die Jahrzehnte war und ist das Fahrrad Inspiration und Motivation für Schriftsteller unterschiedlichster Herkunft. Dieser Band versammelt die schönsten Fahrradgeschichten und Fahrradgedichte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Ein Buch darüber, warum wir heute Rad fahren, wieso das Fahrrad das meistbenutzte Verkehrsmittel weltweit ist und warum so eine einfache Maschine heute zu einem so zentralen Teil unseres Lebens geworden ist.


Autorenporträt

Stefan Geyer

Stefan Geyer ist Wahlfrankfurter mit Berliner Wurzeln; ehemaliger Buchhändler, ehemaliger Suhrkamp-Mitarbeiter, Herausgeber, Autor und Social-Media-Manager. Zuletzt erschienen von ihm 2014 die »Frankfurter Wegsehenswürdigkeiten « bei Waldemar Kramer (zusammen mit Jürgen Roth).