Traumschön: Silke Scheuermanns »Traumdiebstähle«

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Traumdiebstähle (c)  Edition Faust

Silke Scheuermann ist eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Gegenwartslyrik. Gerade wurde ihr der Robert-Gernhardt-Preis 2016 zugesprochen, Ende 2015 erhielt sie den am höchsten dotierten deutschen Lyrikpreis, den Bertolt-Brecht-Preis.

Und sie schreibt »nebenher« wunderbare Prosa, wie sie in einer Reihe Erzählbände und Romane bereits belegt hat. Jetzt hat sie entlang der Fotografien des bekannten Fotokünstlers Alexander Paul Englert eine phantastische Geschichte geschrieben über einen Mann, der sich in den Träumen anderer bewegen kann. Nicht minder aufregend ist die bibliophile Aufmachung des Werks mit den sorgfältig gedruckten Fotos, Fadenheftung und Klappenbroschur im handgefertigten, schmuckgeprägten Schuber. Ein bibliophiles Kleinod: Traumdiebstähle.