Reise um die Welt

Reise um die Welt

Auf der Suche nach dem Südkontinent. 1771-1775. Eingeleitet von Hermann Homann.

Georg Forster

Erscheint demnächst für 24,00 €

Seit der Antike suchten Geografen und Seefahrer den sagenumwobenen Südkontinent. Am 3. Juli 1772 sticht in Plymouth die „Resolution“ zu einer erneuten Entdeckungsfahrt in See. Kapitän ist der legendäre James Cook. Mit an Bord sind zwei Deutsche: der Pfarrer und Naturforscher Johann Reinhold Forster und sein erst 18 Jahre alter Sohn Georg, der dem Vater als Zeichner assistieren soll. Die tausendtägige Reise wird das eigentliche Abenteuer seines Lebens – ein Abenteuer, das in Forsters Reisebericht auf jeder Seite lebendig wird. Eine Entdeckung jagt die nächste, man stößt auf unbekannte Tiere, lernt exotische Völker kennen, die noch nie Kontakt mit Europäern hatten, und bringt Inseln wie die Neuen Hebriden, Neukaledonien und die Norfolk-Inseln auf jede Landkarte.




Autorenporträt

Georg Forster

Johann Georg Adam Forster (1754–1794) war ein deutscher Naturforscher, Ethnologe, Journalist und Revolutionär. Er nahm an der zweiten Weltumsegelung James Cooks teil, lieferte wichtige Beiträge zur vergleichenden Länder- und Völkerkunde der Südsee und gilt als einer der Begründer der wissenschaftlich fundierten Reiseliteratur. Im Anschluss der 1111 Tage dauernden Reise um die Welt lehrte er Naturgeschichte in Kassel und Vilnius und war als Mitglied der Jakobiner einer der Wegbereiter der Mainzer Republik. Von einer ausgedehnten Reise mit Alexander von Humboldt erzählen die Ansichten vom Niederrhein. Als Abgesandter des kurzlebigen ersten deutschen Parlaments starb er mittellos und geächtet in Paris.

Hermann Homann (Hg.)

Hermann Homann (1899–1985) war Pädagoge und Schriftsteller. In der Edition Erdmann hat er außerdem William Blighs Die Reise der Bounty in die Südsee und Hernán Cortés’ Die Eroberung Mexikos herausgegeben.