Im Schlitten durch unerforschtes Eskimoland

Im Schlitten durch unerforschtes Eskimoland

Rasmussens 5. Thule-Expedition. 1921 - 1924

Knud Johan Victor Rasmussen

Knud Rasmussens Mutter war eine halbe Inuit, sein Vater Däne. Die Frage nach der Herkunft der Inuit, die ihn sein Leben lang umtreiben wird, ist so auch - ein Stück weit - die Frage nach der eigenen. Ab 1912 unternimmt er erste Reisen ins Landesinnere von Grönland. Mit seiner großangelegten 5. Thule-Expedition reiht sich Knud Rasmussen in die Reihe der großen Forschungsreisenden ein. Rasmussen gelingt die Durchquerung der Nordwestpassage mit Hundeschlitten; er legt dabei zwischen 1921 und 1924 über 3000 Kilometer zurück. Seine Unternehmung liefert umfassende archäologische, geographische, biologische und ethnologische Erkenntnisse, allen voran der Nachweis einer gemeinsamen Inuitkultur! Sein endgültiger, 10 Bände umfassender, Forschungsbericht liegt hier in gekürzter und handlicher Form vor.




Autorenporträt

Knud Rasmussen

Knud Rasmussen (1879-1933) wurde in Grönland als Sohn einer Inuit-Dänin und eines dänischen Pfarrers geboren. Er lernte früh die Sprache der Inuit und ihre Überlebenstechniken. Ab 1912 unternahm er wissenschaftliche Expeditionen nach Grönland. Weltweite Bekanntheit erreichte er durch seine große Thulefahrt und die Filme Polas Brautfahrt über das Leben der Inuit und SOS Eisberg, in denen er als Produzent, Drehbuchautor und als Berater fungierte. Kurz bevor er zu seiner 7. Expedition aufbrechen konnte, starb er 1933 an den Folgen einer Lebensmittelvergiftung.