Anfang und Ziel ist der Mensch

Anfang und Ziel ist der Mensch

Texte eines Idealisten | Ein Lesebuch

Heinrich Mann / Günther Rüther (Hrsg.)



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Heinrich Manns Werk entfaltet eine eigene Kraft und Schönheit. Es ist den Wirrnissen und Verführungen des letzten Jahrhunderts geschuldet. Wie kaum ein anderer deutscher Schriftsteller kämpfte er für Freiheit, Gerechtigkeit und Wahrheit. Im Mittelpunkt seiner außergewöhnlichen Prosa steht der Mensch als Persönlichkeit und zerbrechliches Wesen. Als »Mann der Republik« trat er für eine soziale Demokratie und ein vereintes Europa ein, in dem er Frankreich und Deutschland eine Schlüsselrolle zuwies. Im Kampf gegen den Nationalsozialismus setzte er auf den Kommunismus und verkannte dabei den menschenverachtenden Charakter stalinistischer Herrschaft.So wie durch sein Leben geht auch durch sein Werk ein Riss. Es ist der Riss im Leben eines Verzweifelten, der Halt sucht, ohne ihn zu finden, in einer Welt voller Abgründe. Dieses Lesebuch führt chronologisch in das Leben und Werk Heinrich Manns ein. Es erzählt von seinen Hoffnungen, Träumen und bitteren Enttäuschungen. Es könnten auch die unseren sein.




Pressestimmen

„Das rundum gelungene Heinrich-Mann-Lesebuch rückt den politischen Idealisten und Kämpfer für Humanität und Demokratie in den Mittelpunkt.“

Ronald Schneider, ekz.bibliotheksservice GmbH

Autorenporträt

Heinrich Mann

Heinrich Mann (1871–1950) wurde in Lübeck geboren, wollte nach seinem Abgang vom Gymnasium das väterliche Unternehmen nichtfortführen und begann stattdessen eine Buchhandelslehre. 1891/92 war er Volontär im S. Fischer Verlag, danach verfolgte er seine eigene schriftstellerische Karriere und verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Schauspiele. Im Jahr 1933 emigrierte Mann nach Frankreich und später weiter in die USA. 1949 erfolgte seine Berufung zum Präsidenten der neu gegründeten Akademie der Künste in Ost-Berlin, er starb jedoch bald darauf in Santa Monica/Kalifornien.