Der kleine Prinz / Die Erde der Menschen

Der kleine Prinz / Die Erde der Menschen

Antoine de Saint-Exupéry

Der kleine Prinz: Ein Pilot muss in der Sahara notlanden. In der Einsamkeit der Wüste begegnet ihm auf einmal der kleine Prinz, ein außerirdischer Junge, der auf dem winzigen Asteroiden B 612 lebt. Die beiden führen ein langes Gespräch und freunden sich an. Dabei streifen ihre gemeinsamen Erlebnisse und Erinnerungen nahezu alle Themen des Menschseins: die Einsamkeit und Freundschaft, Dummheit und Toleranz, die Wissenschaft und die Phantasie. – Die Erde der Menschen: Saint-Exupérys Autobiographie erzählt vor allem von den spannenden Erlebnissen als Postpilot und seiner Journalisten- und Kuriertätigkeit im spanischen Bürgerkrieg. Biographisch besonders interessant sind seine Schilderungen der Notlandung in der Sahara, da diese Erlebnisse die Inspiration für den kleinen Prinzen gaben. Saint-Exupérys Lebensbetrachtungen sind dabei mehr als eine reine Nacherzählung seines erfahrungsreichen Lebens, er unternimmt immer wieder philosophische Betrachtungen über Toleranz und Freundschaft, Integrität und letztlich die ganze conditio humana.




Pressestimmen

»Die Übersetzerin hat Antoine de Saint-Exupéry den Wüstenstaub abgeklopft und zeigt uns einen selbstironischen Stilisten. Diese lustvolle Wiederentdeckung verdanken wir Corinna Popp.«

Jurybegründung des Förderpreises für literarische Übersetzungen der Kulturbehörde Hamburg

Autorenporträt

Antoine de Saint-Exupéry

Antoine de Saint-Exupéry wurde am 29. Juni 1900 in eine alte französische Adelsfamilie hineingeboren. Nachdem er seine Ausbildung an einer Jesuitenschule beendet hatte, wurde er Flieger beim Militär und später Postpilot. 1935 stürzte er in der Sahara ab, ein Erlebnis, das er mehrfach literarisch verarbeitete. Im Zweiten Weltkrieg siedelte er in die USA um und nahm ab 1942 wieder am Kriegsgeschehen teil. Er starb am 31. Juli 1944 bei einem Aufklärungsflug.

Corinna Popp

Corinna Popp arbeitet als Übersetzerin und Regisseurin aus dem Französischen. Sie studierte in Paris an der Sorbonne Nouvelle-Paris III Arts du spectacle (»Bühnenkünste«) und Deutsche Sprachwissenschaft. Während des Studiums gründete sie mit Zeynep Su Kasapoglu das Theaterkollektiv visages. In Zusammenarbeit mit ihrem Professor Eloi Recoing begann sie, Theaterstücke aus dem Französischen ins Deutsche zu übersetzen. Von 2008 bis 2011 war sie Regieassistentin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Dort realisierte sie erste professionelle Arbeiten als Regisseurin, drehte zwei Kurzfilme und leitete mehrere Jugendclubs. Sie arbeitet als Regisseurin in dem freien KollektivZeitgeist Gruppe, mit dem sie in Innsbruck die beiden Site-Specific-Performances »Letzte Talfahrt, last descent« (2013) und »Die Dinge« (2014) gezeigt hat.