Das InselLeseBuch

Das InselLeseBuch

Gesa (Hrsg.) Holsten

Inseln in der Literatur gibt es wohl, seit es Literatur gibt. Das Motiv der einsamen Insel ist so reich und vielfältig, dass nahezu alle große Autoren irgendwann einmal darüber schrieben. Inseln in der Literatur sind Metaphern, sie sind Sinnbilder für Sehnsüchte und Fluchtpunkte, für utopische Räume und Ideen. Sie sind Orte, an denen alles möglich ist und alles passieren kann, ideal für Phantasien und Gedankenexperimente, Orte der Zuflucht aber auch des Exils und der Verbannung. Auf Inseln kann man sich entspannen, entfalten und zum Nachdenken anregen lassen, in der Isolation wird man aber auch auf sich selbst zurückgeworfen und hat so die Möglichkeit sich ganz neu zu erfahren. Das vorliegende Buch versammelt Texte aus der Weltliteratur, mit denen man auf eine Insel reist und dabei aber immer auch zu sich selbst, zu neuen Welten, neuen Ideen und Vorstellungen. Zwar ist kein Mensch eine Insel und ein Buch ist es erst recht nicht, doch mit dieser Sammlung kann man sich auf zahlreiche Inseln begeben, ohne Schiffbruch zu erleiden.




Autorenporträt

Gesa Maria Holsten

Gesa Maria Holsten, geb. 1964 in Münster, studierte Anglistik, Germanistik und Neuere Geschichte in Münster, Bristol und Hamburg. Sie war als Lektorin und Redakteurin für mehrere deutsche Verlage tätig, mittlerweile lebt sie als selbständige Lektorin in Hamburg.