Das grüne Gesicht

Das grüne Gesicht

Gustav Meyrink / Marco Frenschkowski (Hrsg.)

Im alten verwinkelten Amsterdam lernt der Ingenieur Fortunat Hauberrisser seine Seelenverwandte Eva kennen und mit ihr den Zugang zu einer Mystikergruppe, welcher immer wieder ein Grünes Gesicht erscheint. All das beginnt, als Hauberrisser den Vexiersalon des Chidher Grün, symbolische Figur des Ewig-Jungen, betritt. Während das Schicksal ihm seine Lebensgefährtin bald wieder entreißt, versucht er ihr auf einer anderen Bewusstseinsebene wieder zu begegnen und den Körper mit dem Geist zu überwinden. In der Figur des Fortunat Hauberrisser schildert Meyrink den individuellen Weg zur spirituellen Reifung.




Autorenporträt

Gustav Meyrink

Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer) kam am 19. Januar 1868 als unehelicher Sohn eines württembergischen Staatsministers in Wien zur Welt. Nach der Aufgabe seiner geschäftsführenden Tätigkeit in einem Prager Bank- und Wechselgeschäft lebte er ab 1905 als freier Schriftsteller in München. Meyrink gilt vor allem für seine Romane „Der Golem“, „Das grüne Gesicht“ und „Der weiße Dominikaner“ als absoluter Klassiker der phantastischen Literatur. Er starb 1932 in Starnberg.

Prof. Dr. Marco Frenschkowski
Prof. Dr. Marco Frenschkowski

Prof. Dr. Marco Frenschkowski, geb. 1960, ist Professor für Evangelische Theologie an der Universität Leipzig (Neues Testament). Als Religionswissenschaftler hat er zahlreiche Bücher und Studien zu antiker und moderner Religion publiziert. Außerdem ist er Herausgeber von kommentierten Ausgaben klassischer phantastischer und imaginativer Literatur. Im marixverlag sind von ihm u.a. erschienen: „Heilige Schriften, „Die Hexen“, „Mysterien des Urchristentums“; dazu zahlreiche Herausgeberschaften, u. a. zu: „Die magischen Werke von Agrippa von Nettesheim“, „James Webbs Die Flucht vor der Vernunft“ und „Das Zeitalter des Irrationalen“.