Man liebt nur, was einen in Freiheit setzt!

Man liebt nur, was einen in Freiheit setzt!

Hans-Joachim Simm (Hrsg.) Friedrich Schiller

Ein rhetorisches Genie wie Schiller erkennt man vor allem daran, dass Verse und Passagen seiner Werke zu geflügelten Worten und zum festen Bestandteil unseres Sprachschatzes geworden sind: „Daran erkenn ich meine Pappenheimer“, „Der kluge Mann baut vor“ oder „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“. Der jungverstorbene Dichter betrachtet Literatur als Sprachrohr: In Form von Essays, Balladen, Dramen und Theaterstücken versucht Schiller scheinbar Gegensächliches wie Verstand und Gefühl, Humanität und Aufklärung und das Ideal politischer Freiheit mit der Möglichkeit ihrer konkreten Realisierung zu verbinden.




Autorenporträt

Hans-Joachim Simm

Hans-Joachim Simm, Dr. PHIL., geboren 1946 in Braunschweig, lebt als Publizist bei Frankfurt am Main. Er war bis 2009 Leiter des Insel Verlags, des Verlags der Weltreligionen und der Buchreihe „edition unseld“. Er gab zahlreiche Werksausgaben deutscher Dichter und Schriftsteller und diverse Anthologien heraus.