Andeutungen über Landschaftsgärtnerei

Andeutungen über Landschaftsgärtnerei

Verbunden mit einer Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau

Hermann Fürst von Pückler-Muskau

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Pückler verschrieb sein Leben der Gartenkunst. Zielstrebig plante und errichtete der Fürst von 1815 bis 1845 den Muskauer Park nach dem Vorbild der Gärten von Kent, den er 1834 in seiner Schrift „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ beschrieb und ihn großen Landschaftsgestaltern wie Friedrich Ludwig von Sckell oder Peter Joseph Lenné ebenbürtig machte. Es ist ihm in seinem Werk gelungen eine theoretische Schrift über Garten- und Landschaftsgestaltung des 19. Jahrhunderts zu verfassen, die, gespickt mit ironischen Seitenhieben auf seine adeligen Landsleute, noch heute überaus interessant und lesenswert ist.




Pressestimmen

"Einer der größten Liebhaber und Kenner der Kunst der Landschaftsgärtnerei.“

NDR 1 Niedersachsen Bücherwelt, 8.6.2010

Autorenporträt

Hermann Fürst von Pückler-Muskau
Hermann Fürst von Pückler-Muskau

Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871), Landbesitzer und Landschaftsarchitekt, Literat und Weltenbummler, war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Zwischen 1815 und 1845 machte er seinen Grundbesitz an der Neisse zu einem der schönsten Landschaftsparks in Europa und wurde weltberühmt. Wegen hoher Schulden musste er das 1801 begonnene Jura-Studium in Leipzig abbrechen; er trat als Leutnant in die sächsische Garde du Corps in Dresden ein, wo er sich durch zahlreichen Eskapaden den Ruf des „tollen Pückler“ erwarb. 1804 nahm er seinen Abschied und bereiste in den folgenden Jahren die Schweiz, Frankreich und Italien. Durch den Tod des Vaters wurde er 1811 zum Standesherren des riesigen Muskau Besitzes. Ab 1813 nahm er als Freiwilliger an den Befreiungskriegen teil, war Adjutant des großherzogs von Sachsen -Weimar und wurde Militärgouverneur von Brügge. 1817 heiratete er Lucie, geschiedene Gräfin Pappenheim, Tochter des preußischen Staatskanzlers Hardenberg. Seine Leidenschaft für die Parkgestaltung und sein exzentrischer Lebensstil verschlangen Unsummen, so dass er mit seiner Frau 1826 eine Pro-Forma-Scheidung beschloss, damit er in England reich heiraten und Muskau sanieren könnte. 1835 reist er nach Algerien, Tunis und Griechenland; 1837 besucht er Ägypten, 1838 den Vorderen Orient und Kleinasien. 1845 musste er Muskau verkaufen und siedelte mit seiner geschiedenen Frau nach Schloss Branitz über, wo er den Rest seines Lebens verbrachte.