Die Bestimmung des Menschen

Die Bestimmung des Menschen

Johann Gottlieb Fichte

Fichtes Schrift markiert einen Höhepunkt in der Geschichte der philosophischen Anthropologie. Auf Basis seiner, bereits in der Wissenschaftslehre gewonnenen Erkenntnisse, entwickelt Fichte eine eigenständige und auch für Nicht-Philosophen verständliche Antwort auf die Frage nach der Bestimmung des Menschen. Konsequent vollzieht er aus seiner Erkenntnistheorie eine Wendung ins Lebenspraktische. Fichtes Ethik ist ein Appell die Grenzen des Denken und Wahrnehmens zu sprengen.




Autorenporträt

Johann Gottlieb Fichte

Johann Gottlieb Fichte wurde 1762 in Rammenau geboren und starb 1814 in Berlin. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Studium der Theologie finanzierte er größtenteils als Hauslehrer. 1790 kam er mit den Schriften Immanuel Kants in Kontakt, die seine Wissenschaftslehre strak beeinflussten. Kants Einfluss war so groß, dass man Fichtes Buch Critik aller Offenbarung für ein Kant Werk hielt.