John Locke – Politisches Denken

John Locke – Politisches Denken

John Locke / Klaus Kremb (Hrsg.)

John Locke (1632-1704) ist ein Philosoph, dessen Denken auf die Theorie des Politischen wie die praktische Politik schon zu seinen Lebzeiten außerordentlich nachhaltig war, insbesondere nach der »Glorious Revolution« 1688/89 in England. Denn Lockes politisches Denken stellte die rechtsstaatliche Volkssouveränität in den Mittelpunkt. Seine Zweite Abhandlung über die Regierung ist dafür das Schlüsselwerk. Darin entfaltet er Überlegungen, auf denen die Verfassungen der demokratischen Staatssysteme in der Gegenwart beruhen. John Locke ist damit einer der wichtigsten politischen Denker überhaupt. Mit John Locke wird anlässlich der Veröffentlichung seiner beiden Abhandlungen über die Regierung vor 325 Jahren unsere Programmlinie »Politisches Denken« fortgesetzt. Ziel dieser Reihe ist es, politische Denker und ihre Zeit anhand ausgewählter und kommentierter Schriften vorzustellen. Thematisiert werden Autoren, deren politisches Denken nicht nur theoretisch blieb, sondern praktische Auswirkungen hatte – in ihrer Zeit und darüber hinaus bis heute. Eröffnet wurde die Reihe mit Otto von Bismarck. Fortgeführt nun mit John Locke, wird sich der Herausgeber Klaus Kremb in den folgenden Bänden mit dem politischen Denken Gottfried Wilhelm Leibniz’ und Johann Gottlieb Fichtes befassen.




Autorenporträt

Dr. Klaus Kremb

Dr. Klaus Kremb, geb.1950, studierte Geschichte, Wissenschaftliche Politik sowie Geographie an der TU Darmstadt. Nachdem er am Gymnasium Weierhof unterrichtete, wurde er 1993 zum Oberstudiendirektor am Wilhelm­Erb­Gymnasium Winnweiler ernannt, das er bis 2011 leitete. Im Hochschuldienst ist er seit 2004 als Lehrbeauftragter im Fachgebiet Politikwissenschaft der TU Kaiserslautern tätig.