Alles, was ich schreibe – alles, was ich bin

Alles, was ich schreibe – alles, was ich bin

Texte einer Unbeugsamen

Katherine Mansfield / Ingrid Mylo

Erscheint demnächst für 22,00 €

Sie gilt als Erneuerin der Kurzgeschichte und war die einzige Schriftstellerin, auf deren Stil Virginia Woolf neidisch war. Kompromisslos beharrt sie in ihrem Schreiben auf Wahrhaftigkeit und setzt sich dabei über Konventionen hinweg, um ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Katherine Mansfield bringt neben Präzision und Musikalität einen neuen Tonfall in die Literatur, neue Perspektiven – wichtiger als die Handlung sind ihr die Menschen in ihren Geschichten –, einen von vielen unterschätzten Humor und Sinnlichkeit im Übermaß.Ihre psychologisch motivierten Texte, die oft autobiografisch geprägt sind, schildern alltägliche Ereignisse und scheinbar Nebensächliches, rücken dabei aber immer einen einschneidenden Erkenntnismoment ihrer Charaktere in den Mittelpunkt.Aus ihrem Werk von insgesamt 88 Kurzgeschichten, versprengten Gedichten, Tagebüchern, Briefen und Rezensionen hat Ingrid Mylo eine Auswahl getroffen, die diefaszinierenden Aspekte von Katherine Mansfields Persönlichkeit auf besondere Weise mit ihrem Werk verknüpft.




Autorenporträt

Katherine Mansfield

Die viel zu früh verstorbene (188-1923), neuseeländische Schriftstellerin Katherine Mansfield wird als Meisterin der Kurzgeschichte heute auf der Stufe mit James Joyce, Virginia Woolf und Anton Tschechow gestellt. Ihr kurzes Boheme-Leben ist geprägt von Krankheit, Reisen, Liebschaften mit Männern und Frauen und einem sehr illustren Bekanntenkreis (Virginia Woolf, Bertrand Russell, D.H. Lawrence). An zweiter Stelle sah sie sich als Frau, an erster Stelle als Schriftstellerin.