Die Weimarer Republik

Die Weimarer Republik

Aufbau und Zerstörung der ersten deutschen Demokratie

Michael Dreyer / Andreas Braune

Erscheint demnächst für 6,00 €

Man lässt sie oft in dem Begriff »Zwischenkriegszeit« verschwinden, oder man betrachtet sie als den Weg zu ihrem unausweichlichen Ende in der Diktatur: Die erste Demokratie Deutschlands verdient aber, aus sich selbst heraus betrachtet zu werden. Michael Dreyer und Andreas Braune schildern die Entstehung der Republik, die Besonderheiten ihrer Verfassung und die Konsolidierung des Staates nach der ersten Krisenzeit. Im darauffolgenden Panorama der »Goldenen Zwanziger« sind die Schlagworte gesellschaftlicher Fortschritt, soziale Demokratie, kulturelle Avantgarde und Wissenschaft. Dieser kurze Glanz vergeht in den Stürmen der Weltwirtschaftskrise unter dem Aufstieg der Republikfeinde mit dem erneuten Ausbruch politischer Gewalt. Die Autoren reflektieren auf dem neuesten Stand der Forschung die vielfältigen Deutungen und Bewertungen jener Jahre und stellen drängende Fragen: Ist die erste deutsche Demokratie heute rehabilitiert? Ist Ihr Schicksal ein Lehrstück für die Zukunft?




Autorenporträt

Michael Dreyer

Dr. Michael Dreyer ist der Leiter der Forschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Politische Wissenschaft und Volkskunde in Kiel und Lexington, KY. Er promovierte 1986 in Kiel und habilitierte 2002 mit einer Arbeit über Hugo Preuß in Jena. Seit 2005 hat er eine Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität.

Andreas Braune

Dr. Andreas Braune studierte Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Romanistik in Jena und Rennes und promovierte in Jena. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte an der FSU Jena und wurde danach der stellvertretende Leiter der Forschungsstelle Weimarer Republik.