Die Poesie des Unendlichen

Die Poesie des Unendlichen

Dichtungen und Texte des Universalgeistes der Frühromantik

Novalis / Gabriele Rommel (Hrsg.)



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Novalis’ Liebe zu Büchern und die Idee, einen Roman zu schreiben, der einmal eine ganze Bibliothek füllen würde, trieben ihn bei der Suche nach einer zeitgemäßen poetischen Sprache an. Schiller verehrte er dabei als Dichter und Lehrer, in Goethe feierte er das moderne Ideal einer Einheit von Forscher und Dichter – Poesie und Wissenschaft sollten einander inspirieren und bereichern. Was schon seine Zeitgenossen und Freunde an ihm bewunderten, lässt Novalis’ Werk auch heute noch herausstehen: die Universalität und Ernsthaftigkeit seiner Arbeit in allen Gebieten und die ungewöhnlich schnelle und intensive Durchdringung neuer Ideenwelten. Die für diesen Band getroffene Auswahl aus poetischen und Studientexten führt den Leser auf die Spuren dieser besonderen Poesie. – Thomas Mann, Ernst Bloch, Käte Hamburger erkannten in ihm einen bereits bedeutenden, visionären und universellen Dichter und Denker am Beginn der Moderne, dessen Werk die europäische Literatur seit dem 19. Jh. beeinflusst. Heute wird er weltweit gelesen und übersetzt.




Autorenporträt

Novalis

NOVALIS, Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg (1772–1801), studierte Philosophie in Jena und Leipzig, Rechtswissenschaft in Wittenberg, dann Geologie im sächsischen Freiberg. Exzellent qualifiziert war er als Jurist, Bergingenieur und Verfahrenstechniker bei den sächsischen Salinen tätig. Als Autor trat er zuerst 1798 mit der Fragmentsammlung Blüthenstaub hervor. In einem sorgfältig strukturierten enzyklopädischen Netzwerk wuchs neben der Arbeit an seinen Romanen der methodologische Entwurf zu einer Enzyklopädistik, für die er einen sehr modernen Begriff des Wissens entwirft.

Gabriele Rommel

Dr. phil. habil. Gabriele Rommel (*1953) ist Germanistin mit Forschungsschwerpunkt Novalis und Romantik, Mitherausgeberin der historisch-kritischen Ausgabe der Schriften Friedrich von Hardenbergs. Von 1992 bis 2019 war sie Direktorin der Forschungsstätte für Frühromantik und des Novalis-Museums, von 2001 bis 2019 stellvertretende Vorsitzende der Stiftung »Wege wagen mit Novalis«. Sie ist Gründungsmitglied und seit 1992 Mitglied des Präsidiums der ING und außerdem seit 2005 Mitglied des Vorstandes des Arbeitskreises selbstständiger Kulturinstitute der BRD (AsKI).