Alles ist Zufall

Alles ist Zufall

Schriften eines Realisten

Theodor Fontane / Günther Rüther (Hrsg.)

Erscheint demnächst für 6,00 €

»Das ist ein weites Feld«, »Lirum Larum Löffelstil«, »Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland « – Zeilen aus der Feder Theodor Fontanes sind bis heute in aller Munde. Wegen seiner Gabe, die alltäglichen Dinge des Lebens zugleich kritisch und liebevoll und bis ins kleinste Detail zu beschreiben, avancierte er schon zu Lebzeiten zu einem beliebten Schriftsteller. Der große deutsche Romancier schuf ein äußerst vielseitiges literarisches Werk – das verdeutlichen die für diesen Band ausgewählten Gedichte und Balladen ebenso wie Passagen aus seinem Prosa-Werk, darunter markante Stellen aus seinen Romanen, Artikeln und den legendären Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Zugleich macht die Auswahl Fontanes persönliche, poetische und gesellschaftspolitische Entwicklung deutlich. Wer Fontane liest, entdeckt sich ein Stückchen weit neu.




Autorenporträt

Theodor Fontane

Theodor Fontane (1819–1898) stammte aus einer preußischen Hugenottenfamilie und hieß eigentlich Henri Théodore Fontane. Nach einer Apothekerlehre absolvierte er seinen Militärdienst und war anschließend als Korrespondent, Redakteur und Berichterstatter tätig. Erst 1876 wurde er freier Schriftsteller, 1886 gelang ihm mit Effi Briest sein erfolgreichster Roman. 1891 wurde ihm der Schiller-Preis verliehen; 1894 bekam er die Ehrendoktorwürde der Universität Berlin zuerkannt. 1898 starb Fontane in Berlin an einem Schlaganfall.

Günther Rüther

Dr. Günther Rüther lehrte als Honorarprofessor am Seminar für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn. Viele Jahre lang war er Leiter der Abteilung Begabtenförderung und Kultur der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze. Zuletzt erschienen: Wir Negativen. Kurt Tucholsky und die Weimarer Republik (2018); Die Unmächtigen. Schriftsteller und Intellektuelle seit 1945 (2016); Literatur und Politik. Ein deutsches Verhängnis? (2013).