Neue Anthologie des Schwarzen Humors

Neue Anthologie des Schwarzen Humors

Thomas Raab (Hrsg.)

Böse, bitter, bissig! Den Engländern wird nachgesagt, dass sie ihn mögen. Fest steht: Schwarzer Humor erfüllt eine wichtige Aufgabe! Mit ihm setzen wir uns bitter lachend über die quälenden und unabänderlichen inneren und äußeren Um- und Widerstände des Lebens hinweg. Über den »fossilen Schichten« des schwarzen Humors der Vormoderne öffnet sich in diesem Buch eine weite Landschaft aus Literatur und Kunst, aus Fiktivem und Realem von berühmten und weniger berühmten Berühmten. Die Ströme der Klassiker wie Gogol, Melville, Carrington oder Stein fließen in die von Brutalität und Wohlstand zugleich gepeinigte Ebene der Nachkriegszeit, über der so unruhige Vögel wie Kathy Acker, Oswald Wiener oder Frank Zappa ihre dunklen Schwingen ausbreiten. Jüngere Autoren wie Michel Houellebecq oder Maria Fusco, die jenseits der Flugverbotszone des politisch Korrekten kreisen, schließen die Anthologie ab.




Autorenporträt

Thomas Raab

Thomas Raab wurde 1968 geboren. Er studierte Naturwissenschaften in Graz, Wien und Berkeley. Seit 1999 arbeitet Thomas Raab in einer informellen Forscher- und Künstlergruppe an methodischen Problemen der Denkpsychologie. Neben verschiedenen Stipendien wurde ihm 2005 der Heimrad-Bäcker-Preis verliehen. Seit 2013 ist Raab neben seiner Tätigkeit als Autor auch Schreiblehrer an der Kunstuniversität Linz.