Der Roman

Der Roman

Von der Antike bis zur Postmoderne

Volker Neuhaus

Erscheint demnächst für 6,00 €

Seit der späten Antike ist die Gattung des Romans kein nationales, sondern stets globales Phänomen gewesen – sie entstand in der »Oikumene«, der griechisch geprägten Welt ums Mittelmeer. Auch eine Geschichte des deutschen Romans ist nur im übernationalen Geben und Nehmen zu verstehen. Dabei wird übergreifenden Phänomenen wie dem romanisch-deutschen Picaroroman oder der postmodern global wiederbelebten Familiensaga ebenso Aufmerksamkeit geschenkt wie herausragenden Einzelwerken von Cervantes’ Don Quijote über Joyces Ulysses und Günter Grass’ Die Blechtrommel bis zu Umberto Ecos Der Name der Rose; sei es als gigantischpostmodernem Spaß und Spiel mit allen etablierten Genrekonventionen der Moderne oder Houellebecqs postmoderner Besetzung des soziopolitischen Gesellschaftsromans. Dieses Buch bietet eine einzigartige, aus mehr als sechs Jahrzehnten intensiver wie extensiver Lektüre der Originalwerke gewonnene Übersicht zur Geschichte des Romans seit Anbeginn des Genres.




Autorenporträt

Volker Neuhaus

Dr. Volker Neuhaus, Literaturwissenschaftler und Theologe, promovierte 1968 in Bonn, habilitierte 1975 in Köln und ist dort seit 1977 Professor; seit 1988 evangelischer Geistlicher im Ehrenamt. Seine Schwerpunkte sind die Geschichte des Romans, Goethe, Grass und Wechselwirkungen zwischen Literatur und Christentum – sein Buch Gipfelgespräche über die Luther-Rezeption Goethes, Thomas Manns und Grass’ erschien 2017 im marixverlag. 2019 erschien in der Reihe: marixwissen: Die Bibel.