Dem Kuttel sein Daddel sein Du

Dem Kuttel sein Daddel sein Du

Komische Gedichte

Walter Gerlach (Hrsg.)

Schon vor mehr als tausend Jahren schätzten chinesische Poeten und ihr Publikum die segensreiche Wirkung der kontinuierlichen Zwerchfellpflege auf das Gesamtbefinden (Li Bai: „Wer dieses Leben recht versteht, will heiter sein, so oft es geht“). Unter der Chamfort-Maxime „Der verlorenste Tag ist der, an dem man nicht gelacht hat“ versammelt Dem Kuttel sein Daddel sein Du zahlreiche Genies komischer Gedichte, und da wird gemorgennatzt und sterngeringelt, gejandlt und gerühmkorft, gebuscht, gekästnert und gekempnert, dass es eine wahre Freude ist. Selbst Goethe fehlt nicht, auch Friedrich reimt völlig verschillert, und dabei sind selbst verständlich Gernhardt & Gsella & ihre Spaßgesellen. Ein Buch für alle Tages- und Jahreszeiten.




Autorenporträt

Walter Gerlach

Walter Gerlach, geb. 1943, lebt als Autor in Frankfurt am Main. Er arbeitet mit zeitungs-, Zeitschriften- und Funkredaktionen zusammen. Er verfasst u.a.: Vom Geist der Truppe (Berlin, 1974), Das Fahrrad bedauert, daß es kein Pferd ist (Göttingen, 1982), und Al Capone starrte minutenlang auf den Lottoschein (Frankfurt am Main, 1987). Als Herausgeber wirkte er für: Lesefrüchte. Tägliches Brot für die Freunde der Dicht- und Lebenskunst (Frankfurt am Main, 1988), Das Vorläufige Frankfurter Fronttheater (Frankfurt am Main, 1988), Narrenzeit (Frankfurt am Main, 1999), SparBuch. Lesen bringt Gewinn (Frankfurt am Main, 2007) sowie zusammen mit Jürgen Roth für Schwarzbuch Rassismus (Göttingen, 2012).