Hessische Skandale

Hessische Skandale

Medien, Gesellschaften und Normkonflikte

Alexander Jehn / Andreas Hedwig / Rouven Pons

Erscheint demnächst für 24,00 €

Die Skandalforschung hat in innovativen Forschungsbereichen wie der Medienwissenschaft und der Kulturwissenschaft in letzter Zeit Konjunktur. Nicht den vermeintlich »skandalösen« Ereignissen wird dabei die Hauptaufmerksamkeit geschenkt, sondern der Frage nach der Erzeugung des Skandals und nach der Gesellschaft, die diese Skandale ermöglicht. Sozial- und mediengeschichtliche Forschungsansätze bieten einen ganz neuen Blick auf die Vergangenheit und damit auch auf archivische Quellen. Was sagen Archivalien zu Geheimnissen, Moralvorstellungen, Normverletzungen und Skandalen? Welche Wirklichkeit bildet Archivgut ab? Solche grundsätzlichen Fragen an archivalische Quellen ergeben sich ganz konsequent aus diesen Forschungsansätzen. Die interdisziplinäre Tagung wird damit auch die Grenzen der Abbildung gesellschaftlich-kultureller Realitäten ausloten und zugleich neue Perspektiven zur Annäherung an die Geschichte bieten. Der Blick auf Skandale, ihre Erzeugung und ihre Kommunikationskanäle eröffnet neue Perspektiven auf die Geschichte und die Quellen, mit der sie immer wieder aufs Neue (re-)konstruiert werden kann.




Autorenporträt

Dr. Alexander Jehn

Dr. Alexander Jehn ist Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Wiesbaden.

Prof. Dr. Andreas Hedwig

Prof. Dr. Andreas Hedwig ist Präsident des Hessischen Landesarchivs in Wiesbaden.

Dr. Rouven Pons

Dr. Rouven Pons ist im Präsidialbüro des Hessischen Landesarchivs in Wiesbaden zuständig für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung, Nutzung sowie Schriftleitung »Archivnachrichten aus Hessen«.