Geschichte der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main

Geschichte der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main

Band 1: Von der Reformation bis zum Ende der Frankfurter Unabhängigkeit (1866)

Jürgen Telschow

Im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 legt der langjährige Leiter der Verwaltung des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt Jürgen Telschow den ersten Band einer Geschichte der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main vor.

Hier behandelt er u. a. nach der Vorgeschichte die Anfänge der Reformation, den Frankfurter Zünfteaufstand 1525, die mit der Reformation verbundenen diplomatischen Verwicklungen, die Mitgliedschaft Frankfurts im Schmalkaldischen Bund ab 1536, die konfessionellen Konflikte u. a. durch die Zuwanderung calvinistischer Glaubensflüchtlinge, die Frühzeitdes Pietismus mit Ph. J. Spener, die Folgen der Auflösung des Deutschen Reiches 1806 und des Wiener Kongresses 1814/15 und die Auswirkungen der Deutschen Nationalversammlung 1848 auf die Frankfurter Kirche. Dem Autor ist es gelungen, die einzelnen Stufen der Kirchentwicklung in den jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontext zu stellen und somit dem Leser gleichzeitig ein Stück Stadtgeschichte lebendig vor Augen zu führen.




Autorenporträt

Jürgen Telschow

Jürgen Telschow, Jahrgang 1936, geboren in Potsdam, Abitur in West-Berlin, Studium der Rechtswissenschaften und der Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., Referendariat in Baden-Württemberg. Jurist und Kirchenhistoriker, von 1966 bis 2001 in der Frankfurter Kirche u.a. als Leiter der Verwaltung des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt a.M. tätig, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der evangelischen Kirche in Frankfurt. Seit 1976 engagiert für die deutsch-polnische Verständigung, als Vorstandsmitglied von „Zeichen der Hoffnung“, einer evangelischen Initiative für eine bessere Zukunft von Polen und Deutschen, und in verschiedenen Funktionen für die polnische „Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung“, die das Gut der Familie von Moltke im heute polnischen Kreisau zu einer internationalen Begegnungsstätte wieder aufgebaut hat.