Geschichte der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main

Geschichte der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main

Band 2: Vom Anschluss an Preußen

Jürgen Telschow

Erscheint demnächst für 29,80 €

Für die evangelische Kirche waren die Jahre von 1866 bis 1945 ein Zeitraum, in denen sie sich nicht nur der Entwicklung Frankfurts zum Industriestandort und zur Großstadt zu stellen, sondern auch zwei radikale politische Umbrüche und zwei große Kriege zu bestehen hatte. Die Kirche entwickelte viele Aktivitäten, die wir heute noch mit einer modernen Großstadtkirche verbinden. Das geschah zunächst in Vereinsform und nach der Einführung der Kirchensteuer im Jahre 1906 auch durch die Kirche selbst. Auch im zweiten Band einer großangelegten Frankfurter Kirchengeschichte gelingt es Jürgen Telschow, die mannigfaltigen Entwicklungsstränge in ihrem Zeitkontext darzustellen und so ein zentrales Stück Frankfurter Stadtgeschichte lebendig werden zu lassen.




Autorenporträt

Jürgen Telschow

Jürgen Telschow, Jahrgang 1936, geboren in Potsdam, Abitur in West-Berlin, Studium der Rechtswissenschaften und der Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., Referendariat in Baden-Württemberg. Jurist und Kirchenhistoriker, von 1966 bis 2001 in der Frankfurter Kirche u.a. als Leiter der Verwaltung des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt a.M. tätig, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der evangelischen Kirche in Frankfurt. Seit 1976 engagiert für die deutsch-polnische Verständigung, als Vorstandsmitglied von „Zeichen der Hoffnung“, einer evangelischen Initiative für eine bessere Zukunft von Polen und Deutschen, und in verschiedenen Funktionen für die polnische „Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung“, die das Gut der Familie von Moltke im heute polnischen Kreisau zu einer internationalen Begegnungsstätte wieder aufgebaut hat.