Friedrich Stoltze

Friedrich Stoltze

Dichter – Denker – Demokrat

Petra Breitkreuz

Der Mundartdichter, Journalist und Satiriker Friedrich Stoltze gehört zu Frankfurt wie Ebbelwei und Handkäs mit Musik. Seine Verse »Es will merr net in mein Kopp enei, wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei« haben ihn als Lokalpoet unsterblich gemacht. Als Freiheitsdichter und Satiriker steht er aber auch für den Kampf um bürgerliche Rechte, Demokratie und ein geeinigtes Deutschland. Als Bismarck-Kritiker wurde der Schriftsteller zu seinen Lebzeiten über die Stadtgrenzen seiner Heimatstadt hinaus wahrgenommen und von der Zensur verfolgt. Diese reich bebilderte Biografie stellt Friedrich Stoltze anlässlich des Stoltze-Jubiläumsjahres, in dem sowohl seines 200. Geburtstags, als auch seines 125. Todestags gedacht wird, in all seinen Facetten als Familienmensch, engagierten Bürger und kritischen Autor vor. Der beigefügte Stadtplan möchte die Leser dazu animieren, sich selbst einmal auf die Spuren Friedrich Stoltzes durch die Frankfurter Innenstadt zu begeben.




Pressestimmen

»Für den Ruf Frankfurts als Freie Stadt hat Stoltze mehr beigetragen als Goethe. Es ist ein Genuss den 200-Seiten-Band zu durchschmökern.«

Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine neue Stoltze-Biografie, so spannend, dass man sie an einem Abend durchlesen kann.«

Stefan Behr, Frankfurter Rundschau

Autorenporträt

Petra Breitkreuz

Petra Breitkreuz, geboren 1958 in Frankfurt. Studium der Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, sonst aber überzeugte Frankfurterin. Seit 1989 als Mitarbeiterin der Frankfurter Sparkasse zuständig für das Stoltze-Museum zuständig, seit 1998 als dessen Leiterin. Kuratorin zahlreicher Ausstellungen zu Friedrich Stoltze und seinem Sohn Adolf.