Meine Sehnsucht gab mir diese Sprache

Meine Sehnsucht gab mir diese Sprache

Briefe und Literatur von Schillers Gattin

Charlotte von Schiller / Nikolas Immer (Hrsg.)

Charlotte von Lengefeld (1766-1826) war gebildet und musisch begabt. Bald nach der Begegnung mit Friedrich Schiller entwickelte sich zwischen Charlotte, ihrer Schwester Caroline und dem jungen Dichter eine Dreiecksbeziehung. Als seine Ehefrau unterstützte sie Schiller bei seinen literarischen Arbeiten und schrieb selbst erfolgreich Gedichte und Erzählungen. Zudem übersetzte sie Werke Byrons und Racines und stand im regen Austausch mit prominenten Zeitgenossen wie Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder, Caroline, Alexander sowie Wilhelm von Humboldt und auch Charlotte von Stein. Mit ihren nachgelassenen Erinnerungen ist sie zudem eine wichtige Quelle zur Geschichte des klassischen Weimars.




Autorenporträt

Nikolas Immer

Nikolas Immer, 1978 geboren, arbeitet als Germanist an der Universität Trier. Er promovierte 2008 mit der Arbeit „Der inszenierte Held. Schillers dramenpoetische Anthropologie“. Nikolas Immer ist Mitarbeiter an der „Schiller- Nationalausgabe“ und der „Oßmannstedter Wieland-Ausgabe“. Er verfasste mehrere Beiträge zur Literatur zur Goethezeit sowie Aufsätze zu Stefan George, Rolf Hochhuth und Monika Maron. In seinen Forschungen beschäftigt er sich ferner mit der Literatur der Weimarer Klassik und der Romantik, mit der Ästhetik des Heroismus sowie mit lyrischen Erinnerungsformen. Neben einer Sammlung von Goethe- und Schillerzitaten, „Klassische Gedanken“, ist von ihm in der Weimarer Verlagsgesellschaft u. a. eine Anthologie zu Caroline Schlegel Schelling, „Romantikerin mit spitzer Feder“, erschienen, sowie zu Dorothea Schlegel, „Romantische Herzenskultur“.